ZULÄSSIG HINZUFÜGEN

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

GESAMT:
€ 0.00

Warum Pausen und Abschalten wichtig sind

durch Anne Gerl am December 22, 2020

Hello,


Weihnachten steht vor der Tür - und damit auch der Wunsch nach Erholung und Regeneration. Oft nutzen wir die Feiertage, um uns zu entspannen und Zeit mit den Liebsten zu verbringen. Doch auch während der Arbeit solltest du ausreichend Pausen machen, um deine Energiereserven aufzuladen.

Quite the mind and the soul will speak.

 

Pausen haben zu Unrecht einen schlechten Ruf - wer keine Pausen macht, erreicht genau das Gegenteil von dem, was erwünscht ist: Müdigkeit, Kopfschmerzen, weniger Leistung. Auf lange Sicht kann der Verzicht auf Pausen zu erhöhtem Stress und dadurch auch zu Burnout führen.


Viele Arbeitnehmer und auch Arbeitgeber sind es nicht gewohnt, regelmäßig Pausen zu nehmen und einzufordern. Oft gehen diese im Arbeitsalltag unter und werden nur gemacht, wenn gerade kurz Zeit ist. Dass es nicht produktiv ist, den ganzen Tag durchzuarbeiten und nur eine kleine Pause zu machen, ist vielen Arbeitnehmern und Arbeitgebern nicht bewusst. Darunter leidet nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Psyche, was sich direkt auf die Produktivität auswirkt.


Es ist für viele jedoch nicht einfach, zwischen verschiedenen Terminen und mit einem hohen Stresspegel einfach mal abzuschalten. Diese Ruhephasen sind für das Gehirn aber wichtig, damit es die Informationen, mit denen es den ganzen Tag überschüttet wird, auch verarbeiten kann. Besonders für kreative Jobs kann eine Pause auch als Denkanstoß helfen: Die besten Ideen kommen oft nicht am Schreibtisch, sondern zum Beispiel in der Kantine oder beim Spazieren gehen.


Dass Pausen wichtig sind, ist nicht nur wissenschaftlich belegt, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben: 30 Minuten beträgt die festgelegte Pausendauer bei mehr als sechs Stunden Arbeit, 45 Minuten bei mehr als neun Stunden Arbeit.


Wenn du ein paar grundlegende Tipps beachtest, kannst du das richtige Timing für dich herausfinden und deine Pausen richtig füllen:

1. Kurze Pausen machen: 

Die Aufmerksamkeitsspanne beträgt durchschnittlich 60-90 Minuten, so lange wie eine Unterrichtsstunde. Danach sollte eine fünfminütige Pause eingelegt werden, um konzentriert weiterarbeiten zu können. Am besten verlässt du den Schreibtisch und schnappst ein bisschen frische Luft, um den Kopf freizukriegen. Wenn man keine Pausen einlegt, steigt die Fehlerquote und der Stresspegel. Schon zwei Minuten, in denen du die Augen schließt und bewusst atmest oder dich streckst, bringen den Kreislauf wieder in Schwung und halten dich fit. Achte darauf, die Pausen nicht zu sehr in die Länge zu ziehen, da du sonst aus dem Arbeitsfluss gebracht wirst.

2. Das BRAC-Prinzip:

Alle 90 Minuten… brauchst du eine Pause, behauptet auch Schlafforscher Nathaniel Kleitman. BRAC steht für “Basic Rest - Activity Cycle”. Der Körper durchläuft demnach einen Konzentrationszyklus von 90 Minuten, nach dem er müde wird und eine Pause benötigt. Dieser Zyklus wird nach Kleitman auch durchlaufen, wenn du ausgeschlafen bist und sogar während des Schlafens. Zusätzlich braucht man alle vier Stunden eine längere Erholungspause.

3. Höre auf deinen Körper:

Jeder Mensch ist anders. Am besten kannst immer noch du selbst beurteilen, wann dein Körper eine Pause braucht. Er zeigt dir durch Signale wie Müdigkeit, Gleichgültigkeit und Gereiztheit, dass es Zeit für eine Pause geworden ist. Die Erholung ist am größten, wenn du den Zeitpunkt selbst wählst. Mit der Zeit lernst du dadurch, auf die Bedürfnisse deines Körpers zu achten und Pausen zu nehmen, wenn du sie benötigst.

4. Abwechslung schaffen:

Wichtig ist, dass du in deiner Pause für Ablenkung sorgst. Wenn du in deinem Job also viel im Internet unterwegs bist, solltest du in deiner Pause nicht in den sozialen Netzwerken aktiv sein oder deine Mails checken. Suche dir eine Abwechslung, die deiner Arbeit nicht zu ähnlich ist. Du könntest dich zum Beispiel mit deinen Kollegen unterhalten oder dich einfach an einen ruhigen Ort zurückziehen. So kannst du deinen Körper entspannen und ein Gleichgewicht zwischen Be- und Entlastung schaffen.


Wie du siehst, ist es gar nicht so schwer, sich im Arbeitsalltag zu regenerieren. Wichtig ist nur, dass du auf deinen Körper achtest und ihm die benötigten Pausen gibst, anstatt sie mit weiterer Arbeit zu füllen. Dadurch wirst du nicht nur entspannter, sondern auch produktiver! Wie du deine Pause gestalten kannst, damit du danach wieder energiegeladen durchstartest, kannst du in unserem Beitrag über das Mittagstief nachlesen. Wenn du deine Pausen mit Meditation verbringen möchtest, können wir dir unseren letzten Beitrag empfehlen.



Remember to Feel Good -


Deine Anne

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR
ZURÜCK NACH OBEN