ZULÄSSIG HINZUFÜGEN

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

GESAMT:
€ 0.00

Meditation für Anfänger

durch Anne Gerl am December 15, 2020

Hello,

bestimmt kannst du dich noch an unsere Yoga-Expertin Ina erinnern. Vor ca. einem Monat hat sie uns gezeigt, wie Yoga im Alltag nützlich sein kann. Heute ist sie wieder an Bord und wendet sich einem verwandten Thema zu, nämlich der Meditation, die gerade in der Weihnachtszeit zur Entspannung und Besinnung beitragen kann.

Auch wenn Meditieren von außen häufig nur als schweigendes und bewegungsloses Sitzen wahrgenommen wird, steckt wesentlich mehr dahinter. Manche mögen es vielleicht schnell abhaken, wenn sie keine Erfolge verspüren. Dennoch gibt es zahlreiche Menschen und Wissenschaftler, die positive Effekte wahrnehmen. Mit ein wenig Hilfe ist es auch dir möglich, deinen Alltag entspannter und meditativer anzugehen. Wir möchten dir daher eine Einführung in das Thema geben und haben häufig gestellte Fragen gesammelt und von unserer Expertin Ina beantworten lassen. Außerdem gibt sie dir wertvolle Tipps, über die viele Anfänger stolpern.

Ina von Yogalich Meditation

Was bringt Meditation?

Neben positiven körperlichen Auswirkungen kann die Meditation vor allem die Gefühls- und Gedankenwelt beeinflussen, in dem sie zu innerer Ruhe beiträgt. Außerdem stärkt sie die Konzentrationsfähigkeit sowie die Fähigkeit, sich auf das Hier und Jetzt zu besinnen und den Geist zu beruhigen.

Was ist die Schwierigkeit?

Als erstes solltest du dich davon frei machen, dass die erste Meditation klappt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der Geist wie verrückt wandern und die Konzentration wird überall sein, nur nicht bei der Meditation. Vermutlich werden in der ersten Meditation viele Selbstgespräche stattfinden. Automatisch wandern die Gedanken von der nächsten Mahlzeit bis hin zu den heute noch zu erledigenden Aufgaben. Aber es ist wie es bei vielen Dingen ist, der Erfolg kommt mit der Regelmäßigkeit und mit Geduld. Es ist nicht schlimm wenn deine Gedanken in der 30. Meditationssitzung noch immer bei der juckenden Nase landet. Oder dem eingeschlafenen Bein. Du wirst es nicht direkt merken, aber mit jeder Meditation, schenkst du deinem Körper etwas.

Der Erfolg der Meditation ist ein langfristig spürbarer.

Ina von Yogalich Meditation

Was muss ich beim Meditieren als Anfänger beachten?

1. Tägliche Übung: 

Schaff dir 5 – 15 Minuten Freiraum für die Meditation, in der Meditation beobachtest du deine Atmung. Beobachtest deinen ganz natürlichen Rhythmus des Ein- und Ausatmens. Klingt einfach? Warten wir die Selbstgespräche ab. Bevor du anfängst, recke und strecke dich. Die Muskeln werden gelockert und du sitzt entspannter.

2. Finde deinen Meditations-Ort:

Such dir zum Meditieren einen festen Platz in der Wohnung. Wenn du immer am selben Platz meditierst, festigt sich die Gewohnheit. Richte dir eine gemütliche „Meditations-Ecke“ ein, ganz nach deinem Wohlbefinden. Vielleicht sitzt du gerne auf einem Meditationskissen/ Sitzkissen, vielleicht lieber auf deinem Lieblings-Teppich, oder auch auf deiner Matte. Mach dir Kerzen an oder Räucherwerk, wenn du das Gefühl hast, dir damit ein für dich geeignetes Klima und Umgebung zu schaffen. Vielleicht brauchst du auch nichts von dem. Es gibt hier kein Richtig, kein Falsch. Bleib dir treu und hör auf dich, wenn es sich gut anfühlt wirst du dort immer gern sitzen und meditieren.

3. Ort der Stille:

Lass dich beim Meditieren nicht stören. Stell die Klingel ab. Telefon und Handy lautlos. Du brauchst als Anfänger eine ruhige und friedliche Atmosphäre. Nur dann kannst du achtsam und bewusst meditieren.

4. Beginne mit dem Atem:

Atme ruhig und tief. Das beruhigt den Herzschlag und entspannt die Muskeln. Richte deine Aufmerksamkeit auf den Atem. Für Anfänger ist die Achtsamkeit auf den Atem eine beliebte und einfache Form der Meditation.

5. Gib nicht auf:

Denk dran: Sei nicht enttäuscht, wenn du anfangs ständig durch Gedanken abgelenkt wirst. Das ist völlig normal. Wenn du merkst, dass die Aufmerksamkeit abdriftet, führe sie sanftmütig wieder zu deinem Atemrhythmus zurück. Immer und immer wieder.

6. Experimentiere:

Meditiere im Sitzen, im Liegen, mit geschlossenen Augen, mit offenen Augen – experimentiere. P.S. : Du brauchst nicht wie ein Yogi im Lotussitz deine Beine verrenken!


Wann ist die beste Zeit? 

Die meisten werden dir morgens mitteilen. Gleich nach dem Aufwachen ist eine gute Zeit für die Meditation. Im Haus ist es noch still und du bist ungestört. Dein Geist ist dann ebenfalls noch einigermaßen ruhig, bevor die übliche Gedankenflut beginnt. Das sind gute Bedingungen. Allerdings ist das nicht immer möglich und die eigenen Rahmenbedingen müssen zu einem passen. 

Versuche dir dein Zeitfenster zu schaffen. Wenn du es schaffst jeden Tag zur selben Zeit zu meditieren, ist das eine wunderbare Routine. Suche dir deswegen einen Zeitabschnitt aus, den du für dich gut und einfach einhalten kannst. Ist dieses Zeitfenster abends – völlig in Ordnung, genauso wie zu jeder anderen Zeit. 

Zum Abschluss hat Ina uns noch ein sehr passendes Zitat mit auf den Weg gegeben:

“Meditation, it is like …”

“Like  a donut. It is very sweet, and very good. But if you’ve never tasted a donut, you wouldn’t really know how sweet and how good a donut is… meditation is like that. Transcendental Meditation gives an experience much sweeter than the sweetness of this donut.“

~David Lynch

Hast du schonmal meditiert? Schreib' es uns gerne in die Kommentare!Für mehr entspannenden Inhalt schau doch bei Ina vorbei.

Remember to Feel Good -

Deine Ina von Yogalich und Anne von feelfood

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR
ZURÜCK NACH OBEN