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Können Fertigprodukte gesund sein?

durch Anne Gerl am December 09, 2020

 Fertigprodukt veganes Schnitzel mit Pommes und Ketchup, beinhaltet Zucker, Salz, Fett, Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker

Hello!


“Das kann doch nicht gesund sein! Was da wohl alles drin ist? Warum kochst du nicht selber?” - Diese und weitere Vorurteile gibt es gegenüber Fertiggerichten. Doch warum sind sie in unserer Gesellschaft so verschrien?

Die Nutzung von Zusatz- und Konservierungsstoffen in Fertigprodukten sowie ein hoher Zucker-, Salz- und Fettanteil sind Auslöser für den schlechten Ruf. Früher war es oft notwendig, Konservierungsmittel zu verwenden, um die Produkte haltbar zu machen. Das ist heute nicht mehr der Fall, denn es gibt Möglichkeiten, Fertigprodukte ohne diese Zusätze haltbar zu machen. So können auch die gesunden Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Leider werden in vielen Fertigprodukten immer noch Konservierungsmittel verwendet. Daher ist es umso wichtiger, sich vor dem Kauf über das Produkt zu informieren.

Oft reicht schon ein Blick in die Zutatenliste, um zu erkennen, wie das Produkt hergestellt wurde. Entscheidend ist dabei die Transparenz der Unternehmen, um die Nachverfolgung möglich zu machen. Uns ist besonders wichtig, transparent aufzuzeigen, wo unsere Rohstoffe herkommen und dass durch hochwertige Inhaltsstoffe auch ein überzeugender Geschmack entsteht.

Spoiler-Warnung: Fertigprodukte können auch gesund sein! Es gibt nur ein paar Dinge, auf die du beim Kauf von Fertigprodukten achten solltest, damit du sie ohne schlechtes Gewissen in deinen Ernährungsplan einbauen kannst:

1. Keine Konservierungsmittel: 

Halte wenn möglich Ausschau nach Hinweisen zur Zubereitung der Fertigprodukte. Wir nutzen bei unseren Produkten das Gefriertrocknungsverfahren, wie es auch bei Früchten in Müslis angewandt wird. Dabei wird den Inhaltsstoffen das Wasser entzogen, die Nährstoffe bleiben enthalten und das Produkt ist länger haltbar. Die Schockfrostung ist ebenfalls eine Möglichkeit, bei der die Lebensmittel in sehr kurzer Zeit tiefgekühlt werden und die Zellstruktur der Produkte dadurch nicht beschädigt wird. Somit werden auch hierbei Inhaltsstoffe, Geschmack und Textur geschützt.

2. Keine Geschmacksverstärker:

In der Zutatenliste findest du Hinweise auf die Inhaltsstoffe der Produkte. Bei Fertigprodukten findest du oft E-Nummern, die zugelassene Lebensmittelzusatzstoffe kennzeichnen. Diese sorgen zum Beispiel für längere Haltbarkeit oder verbesserte Konsistenz. Bei uns findest du keine Zusatzstoffe, denn sie stehen in Verdacht, Allergien und Krankheiten wie Asthma, Neurodermitis und Alzheimer auszulösen und sogar Krebs zu begünstigen! Achte darauf, dass die Zutatenliste mit Gewürzen oder Kräutern anstelle von Salz oder Zusatzstoffen endet.

3. Wenig freier Zucker: 

Jetzt fragst du dich vielleicht: Was bitte ist denn freier Zucker? Es gibt verschiedene Arten von Zucker, zum Beispiel Trauben-, Frucht-, Milch- oder eben freien Zucker. Alle haben gemeinsam, dass sie zu den Kohlenhydraten gehören. Freier Zucker ist der normale Haushaltszucker, den wir zum Kochen und Backen verwenden. Er wird industriell durch Raffinationsprozesse aus Zuckerrohr und -rüben gefertigt.

Dass man bei einer gesunden Ernährung nur wenig industriellen Zucker zu sich nehmen sollte, ist wohl bekannt. Das liegt daran, dass es sich bei raffiniertem Zucker um ein künstlich erstelltes, rein isoliertes Konzentrat handelt, das weder Ballaststoffe, noch Vitamine oder Mineralstoffe enthält. Dadurch liefert er keine Nährstoffe, aber reichlich leere Kalorien. Zumindest bei pikanten Speisen sollte demnach kein freier Zucker enthalten sein. In der Natur vorkommender Zucker hingegen enthält natürliche Kohlenhydrate. Wenn du also zum Beispiel einen Apfel isst, liefert dir dieser alle nötigen Vitalstoffe, um den Fruchtzucker im Körper zu verarbeiten.

Auch wir verwenden in unseren Produkten eine kleine Menge Kokosblütenzucker. Dieser ist er aufgrund des kürzeren Verarbeitungsprozesses gesünder als Industriezucker. Die in den Pflanzen enthaltenen Mineralien wie Zink, Eisen oder Magnesium, sowie Ballaststoffe bleiben dadurch erhalten und der glykämische Index ist nicht so hoch wie bei raffiniertem Zucker, d.h. er lässt den Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen.

4. Wenig Salz:

Salz ist zwar ein essentieller Teil der Ernährung, sollte jedoch nur in kleinen Mengen konsumiert werden. Schon fünf bis sechs Gramm Salz decken die empfohlene Tagesdosis. Zu viel Salz lagere sich in Haut und Muskelgewebe ab und bringe das Immunsystem durcheinander, bestätigen Ernährungsmediziner. Salz dient in der Regel als natürlicher Geschmacksverstärker. Um einen natürlichen Geschmack zu erreichen, sollten Gewürze und Kräuter verwendet werden, die eine gesunde Alternative zu Salz darstellen und ein natürlicher Geschmacksgeber sind.

5. Fett ist nicht gleich Fett:

Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird empfohlen, nicht mehr als 30% der täglichen Energie in Form von Fett aufzunehmen. Bei den Fetten spielt die Qualität eine entscheidende Rolle. Gesunde, ungesättigte Fettsäuren wirken sich nämlich positiv auf unsere Gesundheit aus. Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren sollten sogar ein essentieller Bestandteil unserer Nahrung sein, weil der Körper sie nicht selber bilden kann. Sie sind in zum Beispiel in Pflanzenölen enthalten. feelfood enthält eine Menge ungesättigte Fettsäuren. Diese stammen vor allem aus den Leinsamen und Sonnenblumenkernen.

6. Auf Bio-Qualität achten:

Produkte in Bio-Qualität enthalten weniger künstliche Farb- und Aromastoffe sowie Geschmacksverstärker als konventionelle Lebensmittel. Sie bestehen zu mindestens 95 Prozent aus ökologischem Anbau, bei dem keine Pestizide verwendet werden.

Du siehst also: Wenn die richtigen Inhaltsstoffe vorhanden sind und die Produktion schonend ist, kannst du durchaus auch mal zu Fertigprodukten greifen. Dadurch sparst du dir die Zeit beim Kochen, wirst aber trotzdem satt und mit den richtigen Nährstoffen versorgt.

Wenn du jetzt Hunger und Lust bekommen hast, neue und gesunde Fertigmahlzeiten auszuprobieren, dann schau dich gerne mal bei unseren Produkten um. Wir möchten dich mit den richtigen Inhaltsstoffen bei einer leckeren, gesunden Ernährung unterstützen, die du dir schnell zubereiten kannst. 

7. Fazit:

Achte beim Kauf auf die Herkunft der Zutaten und die Zusammensetzung der Produkte.

Eine fertig Mahlzeit welche gesund, lecker schmeckt und auch noch schnell zubereitet ist gibt es aktuell kaum. Genau das wollen wir mit feelfood ändern.

Bei uns ist Bio und Vegan unser Standard. Dabei besonders wichtig sind uns neben den guten Nährwerten auch die Transparenz der Rohstoffe.


Was hältst du von Fertigprodukten? Hinterlasse uns gerne deine Meinung oder dein Feedback in den Kommentaren!


Remember to Feel Good -

Deine Anne

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