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5 Fragen an Ina von Yogalich

durch Anne Gerl am November 03, 2020

Hello,

Mit diesem Post starten wir in ein neues Kapitel. Und zwar beginnen wir, Partnerschaften mit Menschen einzugehen, die uns nicht nur menschlich, sondern auch fachlich begeistern und vor allem unsere Werte und Vorstellungen teilen. Mit diesen Menschen wollen wir gemeinsam einen Mehrwert für dich schaffen. Dabei möchten wir viele Aspekte, die ein bewusster Lifestyle beinhaltet, abdecken, von gesunder Ernährung über Sport bis hin zu Mental health. 

Den Start machen wir mit Ina, unserer Yogini. Und für alle, die des Yoga-Fachjargons nicht mächtig sind: Ein Yogini ist ein Mensch, der regelmäßig Yoga praktiziert. Es ist aber überhaupt nicht schlimm, wenn du dich mit dem Thema Yoga nicht auskennst. Auch unter unseren Teammitgliedern gab es viele, die sich vorher nicht mit dem Thema Yoga auseinandergesetzt haben. Dafür haben wir uns Ina an Bord geholt, die uns mit frischem Wind, neuen Ideen und Fachkenntnissen versorgt, durch die sie uns alle sanft an das Thema herangeführt hat. Und da ist für jeden was dabei: Egal, ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi - die Basics sind für jeden machbar und in jedem Yoga-Plan enthalten.

Aber Ina, stell dich doch gerne selber einmal vor!

Ina Batziakas von Yogalich im Interview

Hi, ich bin Ina von Yogalich (ehemals Yogalicious Köln). 

Was bedeutet Yogalich?

Der Klang des Wortes ruft bei mir „machbares“, „leichtes“, „wandelbares“ und „wachsendes“ aus.

Wie bist du dazugekommen, Yoga zu praktizieren?

Ich bin durch ein Burnout wieder zum Yoga gekommen. Wieder - weil ich viele Jahre eine On/Off -Beziehung mit Yoga hatte. Mit 18 Jahren bin ich das erste mal mit Yoga in Berührung gekommen. Durch meine Mutter, die selbst Yogalehrerin war. So blieb es nicht aus, dass ich hier und da einiges mitbekommen habe. Der Stil meiner Mutter war sehr Yin bezogen. Doch als 18-Jährige packte mich das Yogafieber damals noch nicht. Konnte ich auch mit dem Philosophischem und Spirituellem Bereich nichts anfangen. Heute weiß ich, es war noch nicht meine Zeit.

Yoga kommt in dein Leben, wenn DU soweit bist!

Bei mir um ernsthaft darüber zu sprechen, ca 15 Jahre später, mit der Diagnose Burn Out, Anpassungsstörung, Depressive Verstimmung. Kurz vorher merkte ich bereits, ich muss etwas tun. Ich fühlte mich nicht wohl und begann ganz langsam Yoga hier und dort wieder in meinen Alltag zu integrieren. Ich merkte schnell einen positiven Effekt für mich, vorerst auf körperlicher Ebene. Mein Körper wurde stärker, ich gelang zu mehr Kondition. Meine Atmung wurde tiefer, entspannter, freier. Mein Kopf zunehmend klarer dadurch und ich aktiver. Auch außerhalb des Yogas. Ansichten veränderten sich, das Leben entschleunigte sich und die Akzeptanz vor allem mir selbst gegenüber wuchs. Ich sprengte mir selbst erbaute Mauern und verschob eigens erdachte Grenzen und räumte mir so den Weg frei. Ich ließ meinen Job als Sozialpädagogin hinter mir und folgte einer meiner Leidenschaften - dem Yoga.

Irgendwann zog mich auch die philosophische und spirituelle Ebene mehr und mehr an. Ich sog alles ein, von Mantren über Mudras etc... So absolvierte ich 2017 meine Yogalehrerausbildung hier in Köln. Doch schnell merkte ich auch hier, die Yogaszene ist nicht die Leichteste. Von vielen unterschiedlichen Richtungen, Stilen, Yogalehrern, Entwicklungen, Meinungen, ...etc. Mit so manchen Allüren und Umgang musste ich auch erst einmal lernen umzugehen oder man geht halt anders. Ich für mich ging und gehe bis heute anders. Vielleicht weil ich nie aufhöre zu gehen. Der Yogaweg per se ist ein Lebensweg, man lernt nie aus, nur dazu.

Was bedeutet Yoga für dich?

Yoga bedeutet für mich Achtsamkeit. Achtsamkeit im Alltag, im Job, der Familie und Freunden, im Bereich Nahrung, Sport und vor allem aber auch im Umgang mit mir selbst. Achtsamkeit bedeutet für mich aber auch ein großes Augenmerk auf das eigene „Körpergefühl“ zu setzen, „seinem Körper zuzuhören und zu vertrauen“ und das „Bauchgefühl“ zuzulassen und zu lernen der eigenen Intuition wieder mehr zu folgen.

Ina Batziakas von Yogalich über die Bedeutung von Yoga

Mit welchen Vorurteilen gegenüber Yoga bist du schon konfrontiert worden?

Auf meinem Yogaweg wurde ich oft angesprochen mit: „Hey cool, du machst Yoga? Du bist bestimmt mega entspannt.”, „Krass, Yoga. So gelenkig wäre ich auch gerne.“, „Und wenn ich jetzt Yoga mache, dann nehme ich ab?“, „Rückenschmerzen und Depressionen gehen doch durch Yoga weg, oder?” und „Für Yoga hab ich keine richtige Figur, die sind ja immer alle total dünn und sportlich.“ Hier könnten noch endlos viele Aussagen folgen. Was aber auch zum einen ein wenig die Yogaszene wiederspiegelt und andererseits zeigt, wie viel Unwissen und Unsicherheit herrscht.

Hier eine Anmerkung am Rande, die aber von großer Wichtigkeit ist:

Yoga kann dir durch die Achtsamkeit im Umgang mit den oben genannten Bereichen behilflich sein. So können klar Verspannungen oder gar Blockaden gelöst werden, Muskelmasse gestärkt und aufgebaut werden und ein positives Mind-Set entstehen und manifestiert werden.

In so manchen Gedanken konnte ich mich einfühlen, bin auch ich schon an Studios oder Yogalehrer geraten, bei denen das „Willkommen“ und „so wie du bist bist du völlig richtig“ nicht so groß praktiziert wurde. Ich habe dennoch weiter gemacht, aus dem Ansporn heraus, einen Platz zu schaffen, an dem die Menschen, die sich zu mir verirren, willkommen sind – und zwar so, wie sie sind.

Was antwortest du zweifelnden Menschen?

Mein größter Gedanke im Weitergeben von Yoga bestand schon immer in der „Einfachheit“. Aus einem Buch mit sieben Siegeln sollte ein Buch der Leichtigkeit werden. In meinem Yoga versuche ich das weiterzugeben, was ich selbst praktiziere und das nach meinem besten Wissen und Gewissen und noch mehr nach meinem bestem Gefühl. Ich gebe intuitiv das weiter, was ich geben kann und das liegt oft im „Einfachem“ - dem „Machbarem“! Doch keine Sorge, das „Machbare“ ist groß und weit. Das Machbare fordert dich auch mal heraus, lotst dich aus deinem Schneckenhaus. Fordert auch mal deine Kraft oder Überwindung. Es sind die Dinge, die wir in uns schaffen, die Einfluss auf das draußen haben.

Vielleicht habt ihr Lust, uns zu begleiten, für mehr innere und äußere Balance, für Mut und Selbstvertrauen. Raum zu schaffen. In euch und um euch herum. Lasst es uns „Yogalich“ machen und uns einfach gut fühlen!

In Zukunft wirst du regelmäßig von Ina hören. Wir möchten dir einen entspannten Start in die Woche, Tipps und Tricks für zwischendurch und noch viel mehr bieten! Sei gespannt und verfolge uns gerne hier und auf Instagram, um up to date zu bleiben! Hier findest du feelfood's Instagram und Ina's Instagram. Mehr über Ina kannst du auch auf ihrer Website nachlesen.

 

Hast du schonmal Yoga praktiziert? Was sind deine persönlichen Yoga-Erfahrungen? Wir würden uns freuen, in den Kommentaren von dir zu hören!

Remember to Feel Good - 

Eure Ina von Yogalich und Anne von feelfood

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